Sonntag, 12. Juli 2009

7. Inselglück



Die Tage hier auf Los Roques sind unglaublich schnell vergangen und dennoch haben wir beide das Gefühl, daß der Aufenthalt länger war als eine Woche! Hauptgrund dafür liegt wohl in dem süßen Nichtstun, welchem wir ungeniert fröhnten.



Unsere Tage sind meist wie folgt verlaufen: Nach dem Aufwachen nutzten wir die Internetverbindung, die nur in der Früh wirklich verwendtbar ist. Zwischen 9 und halb 10 gab es Frühstück mit Brot, Wurst, Morzarella, Pfannkuchen, frischen Füchten & -säften und meist noch kleine Kuchenstücke. Um 10 Uhr ging's zum Peer, wo uns ein kleines Boot zur gewünschten Insel im Archipel brachte. Hier sei anzumerken, daß es aus 42 Inseln und über 200 Sandbänke bzw. Korallenriffe besteht. Allerdings kann man nur einen Teil davon betreten, da Los Roques unter Naturschutz steht und seit 1971 ein Nationalpark ist. Die entfernste Insel von Grand Roques (nord-östlich) ist ungefähr eine Stunde Bootsfahrt weit weg und hat den schönsten Strand, den wir im Leben je gesehen haben!



Auf einer Insel angekommen wird der Schirm (notwendig! da kaum natürlicher Schatten) und die Lunch-Box ausgeladen. Die Box ist mit Eis gefüllt, damit das Mittagessen (meist Pasta oder Reis mit Gemüse, eine Portion Früchte und Kekse) und vorallem die Getränke (auch Bier *smile*) kalt bleiben. Auf den Stränden waren wir zwar nicht alleine, aber es ist alles fern von irgendeiner Form von Massentourismus. Die einzelnen Besucher verteilen sich und sind auch so angenehme Leute, daß sie gar nicht auffallen.



Bis man am Abend wieder abgeholt wird, bleibt dann nicht viel zu tun: Sich regelmäßig eincremen (die Sonne ist durch die Reflexionen im weißen Sand höllisch!), Fotographieren, Staunen, Schnorcheln und Lesen. Apropos Schnorcheln: Die meisten Korallen in Inselnähe sind zwar abgestorben, aber nachwievor eine Herberge für unzählige kleine und große Fische. Die Fischschwärme, an denen sich die Pelikane und Möven laben, sind wirklich riesig! Da kann man schon mal fünf Minuten brauchen bis man einen durchgeschwommen hat. Die großen Fische sind teilweise so zutraulich, daß man denken könnte, sie wollen einem Böses. Vorallem ein Fisch hatte sich sehr interessiert an Romans Aquapack, welches seine Kamera Unterwassertauglich macht, gezeigt. Zur großen Freude Romans bekam er zum ersten Mal einen kleinen Rochen zu Gesicht. Nur Schildkröten und Delphine wollten sich uns nicht zeigen.


Für alle, welche uns in den letzten Tagen so nette Nachrichten und Glückwünsche hinterließen, haben wir noch ein kleines "Best-Of" unserer Los Roques-Fotos zusammengestellt:

Ein paradisisches Hundeleben...



Faszinierend die vielseitige Vogelwelt...


Das Treiben der Boote...


Spass am Strand...



Kitesurfer im Wind...



Die wenigen Schattenspender...



Weitere Strandimpressionen...


Kommentare:

  1. Very nice! Ich glaub da müssen wir jetzt auch hin! Genießt eure Zeit!

    AntwortenLöschen
  2. und wieder muss ich mal die ganzen Fotos loben *g*

    @Berni
    den roten Bikini von dir den kenn ich ja noch gar nicht macht sich sehr gut mit dem weißem Sand im Hintergrund, da gehn doch sicher noch mehr fotos ;-) *mitdemzaunpfahlwinku*

    hehe
    lg
    TomiF

    AntwortenLöschen
  3. Wahnsinnig coole Fotos! Bin voll neidig aber gut - jetzt weiss man, dass man da unbedingt mal hin muss.

    AntwortenLöschen